Interkulturelle Prozessbegleitung

Ein zentraler Baustein zur Entwicklung interkultureller Kompetenz als Querschnittaufgabe

Interkulturelle Prozessbegleitung ist ein Instrument, das zur Umsetzung einer glaubwürdigen Willkommens- und Anerkennungskultur in den Kommunen beitragen soll. Begleitet werden Organisationseinheiten wie insbesondere Verwaltungen bei der methodischen Ausbildung und Bereitstellung von Ressourcen, die die interkulturelle Kompetenz der Beschäftigten des öffentlichen Sektors und der Organisationseinheit als solcher erhöhen sollen.

Den Schwerpunkt Interkulturelle Prozessbegleitung setzt das IKOE-Projekt in folgenden Bereichen um:

  • Umfängliche Prozessbegleitung im Burgenlandkreis: Zukunftswerkstatt für die Migrationsbehörde (1) und Workshop für Führungskräfte (1)
  • Modulare Prozessbegleitung mit der Stadt Halle (Saale): Workshop für Führungskräfte (1), Workshop für Mitarbeitende (1)
  • Evaluation/ Projektvergleich: Austauschtreffen/ Vergleich über Erfahrungen/ Verlauf anderer Prozessbegleitungen (1) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Angestellten-Akademie GmbH (DAA) für Goslar, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) für den Burgenlandkreis, dem Landesnetzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) für Stendal

Prozessbegleitung in der Stadtverwaltung Halle (Saale)

Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende und Führungskräfte der Stadtverwaltung Halle sowie für den Bereich Ausbildung

Das von der EU und dem Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt IKOE der AGSA e.V. ist ein Strukturprojekt zur interkulturellen Kompetenzförderung für Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen. Es kooperiert seit Januar 2017 mit der Stadtverwaltung Halle (Saale), um den Modernisierungsprozess im Bereich der kommunalen Dienstleistungen zu unterstützen und zu moderieren. 

Mitarbeitende und Führungskräfte der Stadtverwaltung sowie seit Januar 2019 auch Auszubildende nutzen die aufeinander abgestimmten Weiterbildungsreihen des IKOE-Projekts zur interkulturellen Kompetenzschulung.  Bisherige zentrale Bausteine sind Workshops zur interkulturellen Grundsensibilisierung und Schulungen zur interkulturellen Kommunikation.

Um bedarfsgerechte Maßnahmen für den Prozess der Interkulturellen Orientierung und Öffnung entwickeln und anbieten zu können, arbeiten die Mitarbeitenden des Strukturprojekts „IKOE" eng mit der Stadtverwaltung Halle in einer eigens gegründeten Steuerungsgruppe (Team Interkulturelle Verwaltung, kurz TIV) zusammen.

Wesentlich hierbei: Die Bezugnahme auf die Zielstellungen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts „ISEK Halle 2025“. Hier wird auf die steigenden Herausforderungen im Integrations- und Migrationsbereich reflektiert und ein Handlungsbedarf bezüglich interkultureller Kompetenzschulung für alle Mitarbeitenden der Verwaltung abgeleitet.

Für Fragen zum Projekt stehen die Mitglieder des Kernteams TIV zur Verfügung:

  • Frau Heike Brink – Sozialplanerin, GB Bildung und Soziales (IV)
  • Herr Dr. Uwe Meißner – Mitarbeiter, GB Kultur und Sport (III)
  • Herr Oliver Paulsen – Leiter Dienstleistungszentrum für Migration und Integration, OB Stadt Halle
  • Frau Petra Reinhardt – Leiterin Dienstleistungszentrum Bürgerengagement (DLZBE), GB Finanzen und Personal (I)
  • Frau Dörthe Riedel – Referentin, GB Stadtentwicklung und Umwelt (II)
  • Frau Dr. K. Michalak und Dr. E. Stöckmann (IKOE- Interkulturelle Orientierung/Öffnung, Auslandsgesellschaft e. V.): www.serviceikoe.de; E-Mail: katja.michalak@agsa.de